Ausstellung

Patente Instrumente

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Am 15. Juni 12 öffnet die Sonderausstellung Patente Instrumente im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ihre Pforten. Im Mittelpunkt stehen Schnabelflöten, Trichtergeigen und andere Erfindungen, die Antworten auf Fragen geben wie: Hat die Stradivari keine Konkurrenz? Wann verlor die Geige ihren Körper? Was ist eigentlich eine Schnabelflöte? Wie kam die Oboe zu ihrem Namen und die Querflöte zu ihren Klappen? Und seit wann darf auch die Dame Flöte spielen?

Die Besucher entdecken die Instrumenten- und Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. In sechszehn Kapiteln erzählen rund 100 ungewöhnliche Instrumente aus der Sammlung Wolfgang Hanneforths davon, wie Geigenbauer, Ingenieure, Erfinder, Musiker, Uhrmacher, Goldschmiede und andere experimentierfreudige Handwerker Musikinstrumente als technisch-wissenschaftliche Objekte begriffen. Sie tüftelten, forschten, experimentierten und machten sich die neuesten technischen und physikalischen Wissenschaften zunutze, um nach dem perfekten Klang zu suchen. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse: Technisch außergewöhnliche und in ihrer Konstruktion innovative Streich- und Holzblasinstrumente.

Ausstellung: Musikwelten

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Noch bis zum 30. September 2012 kann im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim die Ausstellung Musikwelten besucht werden. Mit über 200 Exponaten dokumentiert die interaktive Ausstellung die Bedeutung der Musik für menschliche Kulturen weltweit. Ob seltene Schamanentrommeln aus Skandinavien, farbenprächtige Feuertanzmasken aus Neu-Guinea oder kostbare Konzertinstrumente des Mannheimer Kurfürstenhofes: sie alle zeigen, dass sich Musik nicht nur in allen Kulturen und zu allen Zeiten findet, sondern bis heute die Menschen bewegt. Die Besucher erfahren, wie Musik als Mittel der Kommunikation verwendet wird, welche rituelle und symbolische Bedeutung ihr zukommt und welche Rolle sie bis heute spielt. Die Ausstellung bietet aber nicht nur Wissenswertes rund um das Thema Musik, sondern verspricht auch eindrucksvolle Klangerlebnisse. In jeder Eintrittskarte ist eine kostenlose Audio-Führung enthalten. Neben kurzen Hörtexten stimmen ausgewählte MusikWelten Klangbeispiele aus Rock, Pop und Klassik auf die themenbezogenenen Ausstellungsräume ein und schlagen so die Brücke zwischen den einzelnen Musiktraditionen. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Museums-Seite.