Kindergarten

Kongress: Musik in der KiTa

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Musik in der Kita KongressAm 28. und 29. Oktober 2016 veranstaltet der Lugert-Verlag zum ersten Mal den „Musik in der KITA“-Kongress in Essen. An zwei Tagen gibt es Informationen zu den aktuellen Trends und theoretischen Grundlagen der Musikalischen Früherziehung. Ob Rolf Zuckowski oder Elke Gulden: die Referentenliste kann sich sehen lassen. Einen Flyer zum Kongress gibt es hier.

In zahlreichen Praxisworkshops kann das Wissen vertieft werden. Der Kongress richtet sich ganz bewusst an ErzieherInnen. Ein Schwerpunkt des Kongresses ist es, praxistaugliche Fachwissen zu vermitteln, das zum KiTa-Alltag passt. Die Anmeldefrist zum Frühbucher Preis von 199,- Euro  ist 30.04.2016; der reguläre Preis von 249,- Euro gilt ab dem 01.05.2016.

Buchmesse Leipzig: Symposium Frühkindliche Bildung

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Frühkindliche Bildung Symposium LeipzigUnter dem Motto Spielraum für Bildung findet am 18.März 2016 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Rahmen der Leipziger Buchmesse ein großes Symposium zum Thema „Frühkindliche Bildung“ statt. Im Zentrum stehen Fragen nach der Lebenswelt der Kinder. Verschiedene Aspekte werden in Fachvorträgen und Workshops erörtert, um Bildungs-, Erziehungs- und Entwicklungsprozesse von Mädchen undJungen besser verstehen und unterstützen zu können.

Zur Anmeldung bitte klicken; zum Programm geht es hier entlang.

Lernen beginnt im frühen Alter. Wie dies am besten umgesetzt werden kann, zeigt das Symposium zur frühkindlichen Bildung, welches vom Didacta Verband e. V. in Kooperation mit der Stadt Leipzig sowie der Leipziger Buchmesse organisiert wird. Unter dem Titel „Spielraum für Bildung – Bildungslandschaften neu gestalten“ sprechen Referenten über Räume für offene Arbeit mit Kindern, über mögliche Förderung von Sprachentwicklung und früher Lesemotivation oder wie neue Medien die Lebensräume der Kinder beeinflussen.

Leipziger Buchmesse: 1. Musiklehrertag

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Leipziger Buchmesse MusiklehrertagUnter dem Motto „Macht Musik!“ richtet die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit MDR Klassik zum ersten Mal den Musiklehrertag
aus. Ausstellende Verlage bieten spannende Workshops, die Theorie und Praxis in einem effizienten Mix kombinieren.
In 30- bis 60- minütigen Slots erfahren LehrerInne Neues zum Thema Musikpädagogik und können sich sich Tipps für den eigenen Unterricht holen. Gemeinsam mit den Profimusikern des MDR Klassik präsentieren Aussteller ihre musikpädagogischen Angebote nicht nur auf dem Papier, sondern ganz praktisch: zum Hören, zum Verstehen und zum selber Ausprobieren.

Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt es hier. Zu einem ersten Überblick sowie zu den Vorträgen und Workshops geht es hier entlang:  Musiklehrertag;

tAPP – Musik mit Apps

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Zertifikatskurs-tAPPMusik wird schon längst nicht mehr nur mit Tafelbildern, auf Blockflöten und Xylophonen gelernt. Aktuelle Lernansätze beziehen auch YouTube, Apps und Smartphones mit ein. Tippen, schieben, zoomen – die Geräte werden zum Musikinstrument. In der neuen Weiterbildung Zertifikatskurs tAPP können freischaffende MusikerInnen nun zu ExpertInnen für Musikvermittlung mit Apps im Nachmittagsbereich werden. In Kürze beginnt die zweite Runde des Pilotdurchgangs.

Der Zertifikatskurs tAPP – Musik mit Apps in der Kulturellen Bildung richtet sich an MusikerInnen aller Genres; von der klassischen Violinistin über den Heavy-Metal-Gitarristen hin zum Hip-Hopperin und dem DJ. Voraussetzung ist eine aktive künstlerische Tätigkeit. Zur Bewerbung geht es hier entlang; Bewerbungsschluss ist der 20.02.2016.

Was ist tAPP? Read the rest of this entry »

Musik und Märchen in der KiTa

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Die vierteljährlArtikel Maerchen und Musikich erscheinende Zeitschrift Musik in der Kita (Lugert Verlag) bietet mit vielen Musik in der Kitapraktischen Tipps und musischen Spielideen einen abwechslungsreichen und gut zu handhabenden Beitrag zur musikalischen Arbeit in Kindertages-stätten.

In der neuen Ausgabe geht es um die Fragestellung, wie Kinder optimal gefördert werden können. Stichworte hierbei sind Sprachförderung  und  musikalische Resilienzförderung (wie die Seele durch Musik und Bewegung gestärkt werden kann). Ebenfalls gibt es einen Fachartikel zum Thema Märchen erleben mit Musik.

Alle Beiträge sind für den Praxiseinsatz in der Kita gemacht: leicht verständlich und direket umzusetzen, selbst wenn keine ausgeprägte Musikalität vorhanden sein sollte.  Trotzdem sind alle Themen des Fachmagazins theoretisch fundiert und gut erklärt, so dass das Fachwissen erweitert werden kann. Für die inhaltliche Gestaltung des Fachmagazins zeichnen Elke Gulden und Bettina Scheer verantwortlich.

Musikvermittlung zwischen gut gemeint und gut gemacht

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Foerderpreis Musikland NiedersachsenAm 28. und 29. Mai 2015 findet die Fachtagung Konzept trifft Wirklichkeit. Musikvermittlung zwischen gut gemeint und gut gemacht in Hannover statt.

Vor dem Hintergrund des zum vierten Mal ausgeschriebenen »Förderpreis Musikver-mittlung« laden die Ausrichter – Niedersächsische Sparkassenstiftung und Musikland Niedersachsen gGmbH – zu einer begleitenden Fachtagung ein. In Beiträgen und Foren aus der Praxis für die Praxis werden Aspekte beleuchtet, die Einfluss auf eine erfolgreiche Umsetzung einer Konzeptidee haben. Zudem stellt die Fachtagung die generelle Frage nach der Messbarkeit von „gut gemacht“ und was man aus Fehlern lernen kann und sollte.
Im Mittelpunkt der Tagung steht der Austausch mit und von erfahrenen Projektemachern, Kulturschaffenden und Vertretern von Kulturinstitutionen über Vermittlungsstrategien, Projektmanagement und Finanzierungsmöglichkeiten. Weitere Infos: Programm und Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 20.Mai 2015. Read the rest of this entry »

Kinderlieder Magazin

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Sehr neu, sehr frisch, sehr spannend: Das Kinderlieder-Magazin. Abeits der ausgetretenen Pfade wirft das Magazin unter der redaktionellen Leitung von Matthias Meyer-Göllner, Elke Kamper und Christian Ruffert einen Blick auf’s Leben und ins Werk erfolgreicher Kinderliedermacher. Ziel der Online-Publikation ist es, Kinderlieder wieder mehr ins Zentrum zu rücken und einen Überblick zu geben, welche Lieder neu auf dem Markt sind. Sehr informativ für Musikpädagogen, ErzieherInnen und alle, die mit Kindern neue Lieder abseits von „Wummtata“ und flachen Texten singen wollen.

Unter dem Motto „Kinderlieder machen groß und stark“ stellen sich ihre Schöpfer „2 mal 3 Fragen“, gibt es Proträts von Kinderliedermachern, CD- und Konzertbesprechungen; Fachartikel zu Themen wie  „Was darf ein Kinderlied?“ oder „Handgemacht oder digitales Bumm-Bumm?“ runden das Angebot ab.

Gesucht: MusikpädagogInnen!

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Die dm-drogerie markt-Kette sucht für das Projekt „Singende Kindergärten“ der Initiative ZukunftsMusiker für die Städte Aachen, Augsburg und Würzburg MuikpädagogInnen.

Eine der Voraussetzungen für die Bewerbung ist, die Kopfstimme zu beherrschen und ihre Technik vermitteln zu können. Darüber hinaus sollten die MusikpädagoInnen bereits mit Kindergarten-Kindern und ErzieherInnen gearbeitet haben, sich in der rhythmisch-musikalischen Erziehung auskennen und auch Einzelstimmbildung für Erwachsene unterrichten können. Die neuen MusikpädagoGinnen betreuen je fünf Kindergörten am Wohnort, organisieren die Kindergarten-Besuche und -Workshops eigentverantwortlich und führen sie durch.Neben einer angemessenen Vergütung bietet dm unter anderem eine Vorbereitung des Projekts am 17. und 17. Januar 2015 in Frankfurt sowie Weiterbildungen. InteressentInnen können sich hier bewerben. Weitere Information zum Projekt gibt es hier. Mehr als 3.500 ErzieherInnen aus 35 Städten haben seit Projektstart im Jahr 2009 an der dm-Initiative ZukunftsMusiker „Singende Kindergärten“ teilgenommen.

Bundeskongress Musikunterricht

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Vom 17.09.2014 bis 21.09.2014 findet der diesjährige Bundeskongress Musikunterricht in Leipzig statt. Der Kongress bietet über 400 Veranstaltungen an fünf Tagen und steht unter dem Motto Horizonte öffnen“.

Über 180 renommierte Referenten aus Deutschland und Europa bieten musikpraktische Workshops an. Vorträge zu aktuellen bildungspolitischen Themen, Podien zu Grundlagen der Musikdidaktik und Unterrichtsmanagement sowie neue Unterrichtsmethoden und -konzepte runden das Angebot ab. Aus bis zu 32 parallel stattfindenden Veranstaltungen werden sich die rund 1.500 erwarteten Musiklehrerinnen und -lehrer ihr eigenes auf sie zugeschnittenes Kursprogramm zusammenstellen können.

Der Kongress wird von den beiden großen musikpädagogischen Verbänden Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und dem Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) ausgerichtet und hatte bislang vornehmlich an Musiklehrer an allgemein bildenden Schulen in seinem Fokus.  In diesem Jahr wird im Rahmen des Kongresses zusätzlich zum herkömmlichen Programm auch eine gesonderte Fortbildungsschiene für ErzieherInnen an Kindertagesstätten angeboten. Hier geht es um Themen wie „Singen in der Kita“, „In der Kita hüpft’s und klingt’s“, „Wenn es Herbst wird“ oder „Improvisieren mit Instrumenten aus aller Welt und der Natur“.

Zum Kongressprogramm geht es hier entlag. Anmeldeschluss ist der 10. September 2014; wer sich online anmelden möchte, kann das auf dieser Seite tun.

Wiegenlieder mobil

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Mit der neuen App des Carus-Verlages gibt es nun auch von unterwegs jederzeit Zugriff auf die schönsten Wiegenlieder für Kinder. Neben Noten und Texten zu 27 deutschen Schlaf- und Wiegenliedern bietet die App wunderschön musizierte Instrumentalfassungen zum Kennenlernen und Mitsingen. Ob auf der Autofahrt, im Urlaub oder überall dort, wo der heimische CD-Player nicht zur Verfügung steht: Die Einsatzorte sind vielfältig. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier und hier.

Die Ruhe weg – Tag gegen den Lärm

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Am 30. April 2014 findet der 17. Tag gegen Lärm statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Ruhe weg“. Der Tag gegen Lärm nimmt diesmal insbesondere die Problematik der zunehmenden „Verlärmung“ und den Erhalt ruhiger Gebiete unter die Lupe.
Auch die „Geräuschumwelt von Kindern“ wird wieder eine große Rolle spielen. Im Mittelpunkt steht die Aktion in Kooperation mit dem DIN, in der ca. 200 Schulkinder aus Berlin die Möglichkeit haben, sich mit Geräuschen und ihren Wirkungen auseinanderzusetzen. Höhepunkt wird der Bericht der 10 Berliner Schulen sein, die am Tag gegen Lärm 2013 den Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten und ein Jahr lang mit diesem gearbeitet haben.

Nähere Infos und eine Auflistung der bundesweiten Aktionen auf: www.tag-gegen-laerm.de

Märchen erleben – mit Musik

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Anfang März 2014 erscheint das neue Buch von Dörte Rehder, Herausgeberin von Auftakte.de im Verlag an der Ruhr (Cornelsen Schulverlage). Der Titel „Märchen erleben – mit Musik“ bietet viele musikalische Anregungen und Impulse, um mit Kindern zwischen zwei und sieben Jahren Märchen zum Leben zu erwecken.

Bei der Märchenauswahl stehen sogenannte Kunstmärchen, zum Beispiel von Hans Christian Andersen, die speziell für Kinder verfasst wurden, im Vordergrund. Aber auch Fabeln finden ihren Platz. Die Märchen sind kindgerecht nacherzählt und bieten viele Möglichkeiten, in eine andere, fantastische Welt einzutauchen. Das Buch „Märchen erleben – mit Musik“ ist ein Praxisbuch, das ErzieherInnen in Krippe, KiTa und Tagespflege ohne Vorkenntnisse und große Vorbeitungen einsetzen können.

Zum Buch gehört eine CD mit Liedern zu jedem Märchen. Darüber hinaus sind auch alle Märchentexte auf der CD eingesprochen.

Nähere Informationen zum Buch gibt es auf der Verlagsseite des Buches und natürlich bei der Autorin selbst: doerte@auftakte.de

 

Vielfalt durch Musik – Fachtag

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Am Samstag, 08. März 2014, findet in Hannover ein Fachtag mit dem Schwerpunktthema Inklusion statt. Unter der Überschrift: „Musik ist vielfältig – WIR auch!“ werden an diesem Tag verschiedene Seminare und Workshops angeboten. Inklusion wird dabei nicht nur als Idee, sondern vielmehr als ein Menschenrecht verstanden. Der Fokus liegt auf dem Unterricht in Musikschulen, insbesondere im Rahmen von Kooperationen mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen. Die Herausforderung liegt darin, mittels methodischer Vielfalt und Flexibilität möglichst viele Menschen zu erreichen. Zu diesem Fachtag lädt der Landesverband niedersächsischer Musikschulen ein.

Infos zum Programm gibt es hier. Zum Anmeldeformular geht es dort entlang.

 

Wolfgang Hering: Ohne die Reisen wäre ich in der typisch deutschen 4/4 Takt-Dur-Harmonik geblieben

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Wolfgang Hering, Kinderliedermacher, singt nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern reist regelmäßig im Auftrag des Goethe-Instituts ins Ausland, um mit Kindern zu musizieren und Pädagogen zu unterrichten. Auftakte.de sprach mit dem Liedermacher über die Besonderheiten ausländischer Schulen, Spracherwerb durch Musik und die Begeisterungsfähigkeit der Kinder. 

Auftakte: Seit wann besteht die Kooperation mit den Deutschen Schulen im Ausland und wie ist sie entstanden?

Wolfgang Hering: Mitte der 90er Jahre bin ich aus dem Fremdsprachen-Bereich des Goethe-Instituts in München angesprochen worden. Der Anlass bestand darin, dass sich unsere neu geschriebenen bzw. auch traditionellen Kinderlieder gut für Deutsch als Fremdsprache eignen würden, weil sie meist mit einem Bewegungsablauf verbunden sind. Viele Stücke vom Trio Kunterbunt hatten Einzug in Schulliederbücher und im Kindergartenbereich gefunden. Ich achte ja auch in meiner Liedermachertätigkeit immer mehr darauf, dass in den Texten korrektes Deutsch verwendet wird, und dass die Silbenverteilung einheitlich ist. Ich wurde danach eingeladen im Rahmen von Konzerten für Kinder und Fortbildungen einige Deutsche Schulen im Ausland zu besuchen. Seit dieser Zeit habe ich ca. 20 deutsche Schulen in Europa, in Mittel- und Südamerika, im Nahen Osten sowie Zentralasien bereist.

In Argentinien geht die Post ab!

Auftakte: Wie alt sind die Kinder, die an den jeweiligen Projekten teilnehmen? Ist es immer eine Altersstufe oder von Schule zu Schule verschieden?

Hering: Das ist ganz unterschiedlich. Fast alle deutschen Schulen haben als Einstieg einen Kindergarten. Dort lernen die Kinder auch die deutsche Sprache. Es geht also mit ca. drei Jahren los und endet in der Grundstufe mit ca. 11 bis 12jährigen. Da wähle ich dann ganz unterschiedliche Stücke aus. Bei den Kleinen ist es eher bewegungsorientiert und bei den Größeren sind die Titel rhythmischer und poppiger bearbeitet.

Auftakte: Wie sieht ein klassischer Projekttag aus?

Hering: Ich bereite mit Kindergruppen bzw. Klassen ein Konzert vor, zu dem dann die Eltern eingeladen werden. Aus einem Pool von zahlreichen Liedern suchen sich die Kinder ein Lied aus. Meist kommt noch ein gemeinsames Begrüßungs- und Abschiedslied hinzu. Die Kinder bringen eigene Ideen zur Gestaltung und Choreografie ein.

Auftakte: Wie reagieren die Kinder auf Ihre Musik? Wie schnell springt der Funke über?

Hering: Besonders in Mittel- und Südamerika sind die Kinder sehr begeisterungsfähig. Obwohl manchmal die technischen Bedingungen nicht optimal sind, machen die Kinder gerne mit und gestalten mit viel Eifer ihre Stücke auf der Bühne. Es wird deutlich, dass Deutschland ein eher kopflastiges Land ist. Rhythmen und Tanz spielen in diesen Ländern im Alltag eine viel größere Rolle als bei uns.

Deutschland ist ein kopflastiges Land

Auftakte: Wo liegt der Schwerpunkt bei den Lehrer-Fortbildungen? Werden diese an jeder von Ihnen besuchten Schule angeboten?

Hering: Musik und Bewegungsangebote unterstützen den Spracherwerb, erhöhen die Motivation der Lernenden und ermöglichen ein spielerisches Lernen. Einfache Lieder und Kinderverse eignen sich hervorragend zum Einsatz im DaF-Unterricht („Deutsch als Fremdsprache“). Wenn dann zusätzlich noch Spiel- und Bewegungsanregungen hinzukommen, gelingt es, die fremde Sprache lebendig zu erleben. Besonders hilfreich sind dabei rhythmisierte Texte. Oft bleibt dann dieses Erlernte besser im Gedächtnis haften. Die einfachen Kinderlieder und Musikspiele mit dem reduzierten Wortschatz beleben den Unterricht. Insbesondere im Kindergarten und in der Grundschule sind Musik und Bewegung für Kinder sehr wichtig. Bewegungslieder bieten sich an, diese Bedürfnisse nach szenischem Ausdruck aufzugreifen und sie in den pädagogischen Prozess zu integrieren. Nebenbei stellt sich mit dieser Thematik auch deutsche Kultur dar mit den Möglichkeiten des interkulturellen Austausches. Das ist eine Bereicherung für die Lehrwerke mit denen üblicherweise Deutsch gelernt wird.

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Klasse! Wir singen! in Westfalen

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50.000 Kinder und 55.000 Zuschauer bei 19 Liederfesten zeigten in Dortmund, Münster und Bielefeld, wie viel Freude und positive Energie gemeinschaftliches Singen auslösen kann. Nach den großen Erfolgen in Niedersachsen (2011), Berlin (2012) und Westfalen (2013) mit über 230.000 Schulkindern wird das Projekt „Klasse! Wir singen“ nun auch in anderen Bundesländern durchgeführt.

Klasse! Wir singen! ist eine Aktion, die das Singen von Kindern in Schule, Freizeit und Familie dauerhaft und nachhaltig fördert. In einer sechswöchigen Vorbereitungsphase lernen die Kinder in den Klassen gemeinsam einen Liederkanon, aus dem sie auch außerhalb der Schule miteinander singen können. Den Abschluss bildet ein großes Liederfest. Beobachtungen zeigen, dass Motivation und Selbstvertrauen der teilnehmenden Kinder deutlich gestärkt werden. Weitere Information zu Anmeldungen und Terminen in 2014 gibt es hier.

Seelenproviant und Kraftfutter: Alle Kinder singen!

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Rund 4000 Kinder haben vom 13. bis 16. Mai 2013 in Lippstadt am Festival „Alle Kinder singen!“ teilgenommen. Das von Kinderliedermacher Reinhard Horn und dem Kontakte-Musikverlag organisierte Event begeisterte große und kleine ZuhörerInnen und vor allem die mitwirkenden Kinder. Die Kindergarten- und Grundschulkinder hatten drei Lieder vorbereitet, die sie zusammen in einem großen Chor auf die Bühne brachten. In insgesamt sieben Mitmachkonzerten erlebten die Kinder darüber hinaus Spaß an Musik, Tanz und genossen das gemeinsame Musizieren.

Gut 900 Besucherinnen und Besucher erlebten die Fachvorträge, die die Veranstaltung „Alle Kinder singen!“ begleiteten und nahmen viele neue Impulse mit nach Haus. Ob der „Lustvolle Umgang mit Sprache“ (Prof. Dr. Renate Zimmer), „Singen als Kraftfutter“ (Reinhard Horn) oder „Seelenproviant für Kinder“ (Prof. Dr. Armin Krenz): Frühkindliche Bildung mit Musik stand im Mittelpunkt der viertägigen Veranstaltungsreihe.

 

Musikwelt für Kinder: Toccarion

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Eine neuartige Kinder-Musikwelt ist im Festspielhaus Baden-Baden entstanden: Das Toccarion. Errichtet von der Sigmund Kiener Stiftung, können hier Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren Musik auf spielerische Weise kennenlernen und „begreifen”. In den drei Themenbereichen „Gesang und Stimme”, „Rhythmus und Tanz”, „Musikinstrumente und Orchester” wird das Thema Musik für Kinder mit und ohne Vorkenntnisse spannend gemacht und das nachhaltige Interesse an Musik geweckt. Insgesamt steht den Kindern für musikalische Entdeckungsreise eine Fläche von rund 600 m² zur Verfügung, die viele Exponate, Impulse und Möglichkeiten bietet, Musik zu erleben und zu machen. Altersgerechte Workshops begleiten die Kinder-Musikwelt. Weitere Infos bei Toccarion.

Weiterbildung: Pädagogische Fachkraft für musikalische Förderung

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Im August 2013 startet wieder die Fortbildung zur „Pädagogischen Fachkraft für musikalische Förderung im Elementarbereich“ an der Akademie für Musik, Bewegung und Kreativität Mach mit…Musik in Meppen.  In der zehnmonatigen Bildungsmaßnahme stehen Spaß und Freude an der Musik im Vordergrund.

Praxisnah und fantasievoll werden Interessenten zum Beispiel aus den Bereichen Krippe, KiTa, Heilerziehungspflege, Tagespflege an die Arbeit mit Musik herangeführt. Christian Hüser, Kinderliedermacher und Initiator der Weiterbildung: „Für uns ist wichtig, dass Musik immer wieder spontan in den Alltag mit Kindern eingebaut wird“.

Die Fortbildung umfasst 150 Unterrichtsstunden und ist in acht Blockseminare und eine Blockwoche gegliedert. Infoveranstaltung am 14.06.2013 von 16:00 bis 18:00 Uhr in Meppen. Weitere Infos unter Akademie Musik.de,  Telefon: 05931 – 970669 oder per Mail: info@akademie-musik.de

Fortbildung: Music-Kids

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Viele Musikpädagogen begleiten ihre jüngsten Schüler vom Babyalter bis zum Kindergarten-Einstieg. Und oft genu stellt sich die Frage, was nach der Musikalischen Früherziehung folgen könnte. Hier bietet die Music Academy König mit dem Programm Music-Kids eine Möglichkeit, langjährig geführte Gruppen zu erhalten und weiterhin zu unterrichten sowie neue SchülerInnen zu gewinnen. Music Kids bietet Orientierung für die kleinen Musiker zwischen vier und sechs Jahren und hilft ihnen dabei, sich für ein Instrument zu entscheiden.

Interessierte Musikpädagogen, die diesen Aufbaukurs anbieten möchten, können eine Fortbildung an zwei Wochenende absolvieren oder an einem eintägigen Crashkurs teilnehmen. Dieser Aufbaukurs bietet sich besonders für Musikgarten-Lehrkräfte, Dozenten an Volkshochschulen oder LehrerInnen an Musikschulen an. Alle Infos und Termine auf der Website.

Didacta – auch musikalisch

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Die Bildungsmesse Didacta findet in diesem Jahr noch bis zum 18.02. in Hannover statt. In diesem Jahr steht der „Bildungsgipfel im Flachland“ unter dem Motto „Lebenslanges Lernen“ und bietet Innovationen zu den Themen Kindertagesstättenpädagogik, Aus- und Weiterbildung im beruflichen Umfeld, Inklusion und Informationstechnologien im Lehrbetrieb.

Auch für Musikpädagogen hat die Didacta einiges zu bieten. Ein breites Angebot an Workshops mit Lieder- und Spielideen in Krippe, KiTa und Schule, verschiedene Konzerte von Kinderliedermachern und Angebote der (Musik-) Verlage stehen auf dem Programm der Bildungsmesse. Die Didacta findet jährlich an drei wechselnden Orten statt: Hannover (2012), Köln (2013) und Stuttgart (2014).