Weiterbildung

Europäischer SchulmusikPreis (ESP): Preisträger 2017

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ESP 2017Schulen aus Hamburg, Wernigerode und Großhöchstetten (Schweiz) haben den diesjährigen Europäischen SchulmusikPreis gewonnen und können sich über den hochdotierten Preis freuen. Das teilte der Ausrichter SOMM – Society Of Music Merchants e. V. am Mittwoch in Berlin mit. Drei weitere Schulen wurden mit Sonderpreisen bedacht. Die offizielle Verleihung des ESP findet am 7. April 2017 im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt/Main statt.

Ziel des Europäischen SchulmusikPreis ist es, methodisch-kreatives Arbeiten mit Musikinstrumenten nachhaltig zu dokumentieren, honorieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um das aktive Musizieren an Schulen zu fördern.

„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr besonders viele sehr gute und sehr kreative Bewerbungen erhalten haben“, resümiert der ESP-Juryvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Musikprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. „Die Auswahl der Preisträger fiel bei dieser Runde deshalb nicht leicht; sie überzeugen aber durch hervorragende Beispiele aus ihren Musikunterricht, in denen Methoden gezeigt werden, die die Kolleginnen und Kollegen zum Nachahmen inspirieren können. Damit wird das Musikmachen im Unterricht einen weiteren Impuls erhalten“, so Prof. Dr. Pfeiffer.

Die Preisverleihung des ESP 2017 findet im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt/Main am 7. April 2017 um 14:00 Uhr im Raum SPEKTRUM 2/Congress Centrum statt.

Preisträger des Europäischen SchulmusikPreises 2017:

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11. Musikfestival Klassik für Kinder

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klassik-fuer-kinder-leipzigZum elften Mal findet vom 23. bis 25. September 2016 das Musikfestival Klassik für Kinder in der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig statt.

Im Rahmen des Festvials sollen Kinder für klassische Musik begeistert werden. Die jungen Musikinteressierten erhalten die Gelegenheit, Kompositionen für Konzertsaal oder Kirche zu entdecken. Sie erfahren, dass Zuhören ein Erlebnis ist und können die Rolle des Konzertbesuchers ausprobieren. Begegnungen mit professionellen Musikern stehen ebenfalls auf dem Programm. Darüber hinaus können junge Talente, die bereits selber komponieren, hier ein Podium zur Aufführung ihrer Werke finden.

In Workshops haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbst als Dirigent oder Bühnenbildner zu erproben oder an einem Kompositionswettbewerb teilzunehmen. Wer an einem Workshop teilnehmen möchte, kann sich hier anmelden. Das vollständige Programm kann auf der Webseite abgerufen werden.

Kongress: Musik in der KiTa

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Musik in der Kita KongressAm 28. und 29. Oktober 2016 veranstaltet der Lugert-Verlag zum ersten Mal den „Musik in der KITA“-Kongress in Essen. An zwei Tagen gibt es Informationen zu den aktuellen Trends und theoretischen Grundlagen der Musikalischen Früherziehung. Ob Rolf Zuckowski oder Elke Gulden: die Referentenliste kann sich sehen lassen. Einen Flyer zum Kongress gibt es hier.

In zahlreichen Praxisworkshops kann das Wissen vertieft werden. Der Kongress richtet sich ganz bewusst an ErzieherInnen. Ein Schwerpunkt des Kongresses ist es, praxistaugliche Fachwissen zu vermitteln, das zum KiTa-Alltag passt. Die Anmeldefrist zum Frühbucher Preis von 199,- Euro  ist 30.04.2016; der reguläre Preis von 249,- Euro gilt ab dem 01.05.2016.

Buchmesse Leipzig: Symposium Frühkindliche Bildung

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Frühkindliche Bildung Symposium LeipzigUnter dem Motto Spielraum für Bildung findet am 18.März 2016 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Rahmen der Leipziger Buchmesse ein großes Symposium zum Thema „Frühkindliche Bildung“ statt. Im Zentrum stehen Fragen nach der Lebenswelt der Kinder. Verschiedene Aspekte werden in Fachvorträgen und Workshops erörtert, um Bildungs-, Erziehungs- und Entwicklungsprozesse von Mädchen undJungen besser verstehen und unterstützen zu können.

Zur Anmeldung bitte klicken; zum Programm geht es hier entlang.

Lernen beginnt im frühen Alter. Wie dies am besten umgesetzt werden kann, zeigt das Symposium zur frühkindlichen Bildung, welches vom Didacta Verband e. V. in Kooperation mit der Stadt Leipzig sowie der Leipziger Buchmesse organisiert wird. Unter dem Titel „Spielraum für Bildung – Bildungslandschaften neu gestalten“ sprechen Referenten über Räume für offene Arbeit mit Kindern, über mögliche Förderung von Sprachentwicklung und früher Lesemotivation oder wie neue Medien die Lebensräume der Kinder beeinflussen.

Leipziger Buchmesse: 1. Musiklehrertag

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Leipziger Buchmesse MusiklehrertagUnter dem Motto „Macht Musik!“ richtet die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit MDR Klassik zum ersten Mal den Musiklehrertag
aus. Ausstellende Verlage bieten spannende Workshops, die Theorie und Praxis in einem effizienten Mix kombinieren.
In 30- bis 60- minütigen Slots erfahren LehrerInne Neues zum Thema Musikpädagogik und können sich sich Tipps für den eigenen Unterricht holen. Gemeinsam mit den Profimusikern des MDR Klassik präsentieren Aussteller ihre musikpädagogischen Angebote nicht nur auf dem Papier, sondern ganz praktisch: zum Hören, zum Verstehen und zum selber Ausprobieren.

Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt es hier. Zu einem ersten Überblick sowie zu den Vorträgen und Workshops geht es hier entlang:  Musiklehrertag;

Einfach musikalisch

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Einfach musikalischIn der Reihe „Einfach musikalisch -fachfremd Musik unterrichten“, ist jetzt ein Beitrag zum Themenkreis „Musik aufschreiben“ erschienen. Er wendet sich an GrundschullehrerInnen, die in der 1. und 2. Klasse Musik anbieten und sich mit Notieren von Musik beschäftigen wollen. Der Beitrag zu ersten Notation bietet die erprobte Möglichkeit, Kinder intuitiv an das Notieren von Klängen heranzuführen. Mit Punkten, Strichen und Keilen Töne aufzuschreiben, unterstützt eine intensive Auseinandersetzung mit Klangerlebnissen und fördert die auditive Wahrnehmung. „Einfach musikalisch“ erscheint drei Mal pro Jahr im Raabe-Verlag. Autorin des Beitrags ist Dörte Rehder, Herausgeberin von Auftakte.de

Musik und Märchen in der KiTa

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Die vierteljährlArtikel Maerchen und Musikich erscheinende Zeitschrift Musik in der Kita (Lugert Verlag) bietet mit vielen Musik in der Kitapraktischen Tipps und musischen Spielideen einen abwechslungsreichen und gut zu handhabenden Beitrag zur musikalischen Arbeit in Kindertages-stätten.

In der neuen Ausgabe geht es um die Fragestellung, wie Kinder optimal gefördert werden können. Stichworte hierbei sind Sprachförderung  und  musikalische Resilienzförderung (wie die Seele durch Musik und Bewegung gestärkt werden kann). Ebenfalls gibt es einen Fachartikel zum Thema Märchen erleben mit Musik.

Alle Beiträge sind für den Praxiseinsatz in der Kita gemacht: leicht verständlich und direket umzusetzen, selbst wenn keine ausgeprägte Musikalität vorhanden sein sollte.  Trotzdem sind alle Themen des Fachmagazins theoretisch fundiert und gut erklärt, so dass das Fachwissen erweitert werden kann. Für die inhaltliche Gestaltung des Fachmagazins zeichnen Elke Gulden und Bettina Scheer verantwortlich.

Leipziger Buchmesse-Chor: SängerInnen gesucht

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Die Leipziger Buchmesse wird immer musikalischer: Mit einem eigenen Chorprojekt soll zwischen dem 12. und 15. März der Musik-Schwerpunkt der Messe betont werden. Dafür werden noch Mitsängerinnen und -sänger gesucht. Das Projekt ist Teil des Ausstellungsbereichs „Musik“; dort präsentieren rund 30 Verlage ihre neuen Werke und laden mit 52 Veranstaltungen dazu ein, Musik zu entdecken, zu erleben und anzuhören.

Für den Buchmessechor werden je 40 Sänger in den Stimmgruppen Sopran, Alt, Tenor und Bass gesucht. Erste Chorerfahrungen sind wünschenswert. Read the rest of this entry »

Gesucht: MusikpädagogInnen!

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Die dm-drogerie markt-Kette sucht für das Projekt „Singende Kindergärten“ der Initiative ZukunftsMusiker für die Städte Aachen, Augsburg und Würzburg MuikpädagogInnen.

Eine der Voraussetzungen für die Bewerbung ist, die Kopfstimme zu beherrschen und ihre Technik vermitteln zu können. Darüber hinaus sollten die MusikpädagoInnen bereits mit Kindergarten-Kindern und ErzieherInnen gearbeitet haben, sich in der rhythmisch-musikalischen Erziehung auskennen und auch Einzelstimmbildung für Erwachsene unterrichten können. Die neuen MusikpädagoGinnen betreuen je fünf Kindergörten am Wohnort, organisieren die Kindergarten-Besuche und -Workshops eigentverantwortlich und führen sie durch.Neben einer angemessenen Vergütung bietet dm unter anderem eine Vorbereitung des Projekts am 17. und 17. Januar 2015 in Frankfurt sowie Weiterbildungen. InteressentInnen können sich hier bewerben. Weitere Information zum Projekt gibt es hier. Mehr als 3.500 ErzieherInnen aus 35 Städten haben seit Projektstart im Jahr 2009 an der dm-Initiative ZukunftsMusiker „Singende Kindergärten“ teilgenommen.

Junge Juroren gesucht

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TeilnehmerInnen am Wettbewerb „Jugend musiziert“ sollen auch in 2015 nicht mehr nur vor älteren Jury-Mitgliedern ihr Talent beweisen, sondern auch vor einer Jugend-Jury. Aus diesem Grund sucht der Landesmusikrat Berlin in der Kategorie „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“ des Landeswettbewerbs Jugend musiziert Berlin (19.-22. März 2015) junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren mit sehr guten Kenntnisse, möglichst eigener Praxis im Bereich Klavier oder Streichinstrumente und idealerweise Erfahrung mit dem Wettbewerb „Jugend musiziert“. Bewerbungsschluss ist am 9. Januar 2015. Nähere Infos gibt es hier: Landesmusikrat Berlin und hier: Ausschreibung.

Seit 1964 findet der bundesweite Wettbewerb „Jugend musiziert“ alljährlich statt; mittlerweile nehmen in ganz Deutschland jedes Jahr rund 20.000 Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 5 bis 21 Jahre (für Sänger und Organisten: 27 Jahre) daran teil. „Jugend musiziert“ besteht aus drei Stufen: Regional-, Landes- und Bundesebene. Wer einen 1. Preis erhält, kann zur nächsten Ebene weitergeleitet werden. In dreijährig wechselndem Turnus werden unterschiedliche Kategorien ausgeschrieben, von „Klavier solo“ über „Alte Musik“ bis „Musical“.

Musik in Web und Wohnzimmer

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Am 03. und 04. Juli 2014 findet die diesjährige Jahreskonferenz der Initiative Musikland Niedersachsen statt. Die Konferenz findet im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4 in Hannover, statt. Thematisch steht die Veranstaltung unter dem Motto Teilen – Die Soziale Kraft der Musik in Web & Wohnzimmer.

Die Sharing Economy, das Teilen von Autos, Werkzeugen, Parkplätzen, Couches und vielem mehr ist in aller Munde. Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich dabei mit Fragen, wie sich dieses Teilen in der Musik gestaltet und welche gemeinsamen musikalischen Erfahrungen überhaupt noch geteilt werden. Im  Zentrum steht weiterhin die Diskussion darüber, wie heutzutage die verschiedenen Szenen und Stile quer durch alle Generationen, Milieus und Kulturen zusammengeführt werden können.

Das ausführliche Programm gibt es hier. Anmeldeschluss ist der 27. Juni 2014.

Anpfiff für Musik

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Der Tag der Musik 2014 findet bundesweit vom 13. bis 15. Juni statt. Bereits zum sechsten Mal ruft der Deutsche Musikrat alle Musizierenden in Deutschland zur Teilnahme am Tag der Musik auf. Mit dem diesjährigen Motto soll vor allem die Verbindung zwischen Musik und Sport in den Blickpunkt der politischen und medialen Öffentlichkeit gerückt werden, denn der Tag der Musikfindet zeitgleich mit dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien statt.

„Das Motto der Fußball-WM ‚All in one rhythm‘ zeigt, wie nahe sich die Musik und der Sport stehen. Leidenschaft, Toleranz, Fairplay, Disziplin und Grenzüberwindung sind nur einige der gemeinsamen Grundlagen beider Disziplinen – und sollten es auch bleiben, “ so Prof. Christian Höppner,  Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Weitere Information zu den Veranstaltungen und zum Mitmachen unter http://www.tag-der-musik.de

Die Ruhe weg – Tag gegen den Lärm

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Am 30. April 2014 findet der 17. Tag gegen Lärm statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Ruhe weg“. Der Tag gegen Lärm nimmt diesmal insbesondere die Problematik der zunehmenden „Verlärmung“ und den Erhalt ruhiger Gebiete unter die Lupe.
Auch die „Geräuschumwelt von Kindern“ wird wieder eine große Rolle spielen. Im Mittelpunkt steht die Aktion in Kooperation mit dem DIN, in der ca. 200 Schulkinder aus Berlin die Möglichkeit haben, sich mit Geräuschen und ihren Wirkungen auseinanderzusetzen. Höhepunkt wird der Bericht der 10 Berliner Schulen sein, die am Tag gegen Lärm 2013 den Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten und ein Jahr lang mit diesem gearbeitet haben.

Nähere Infos und eine Auflistung der bundesweiten Aktionen auf: www.tag-gegen-laerm.de

Vielfalt durch Musik – Fachtag

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Am Samstag, 08. März 2014, findet in Hannover ein Fachtag mit dem Schwerpunktthema Inklusion statt. Unter der Überschrift: „Musik ist vielfältig – WIR auch!“ werden an diesem Tag verschiedene Seminare und Workshops angeboten. Inklusion wird dabei nicht nur als Idee, sondern vielmehr als ein Menschenrecht verstanden. Der Fokus liegt auf dem Unterricht in Musikschulen, insbesondere im Rahmen von Kooperationen mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen. Die Herausforderung liegt darin, mittels methodischer Vielfalt und Flexibilität möglichst viele Menschen zu erreichen. Zu diesem Fachtag lädt der Landesverband niedersächsischer Musikschulen ein.

Infos zum Programm gibt es hier. Zum Anmeldeformular geht es dort entlang.

 

Workshop Bläserklasse

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Am 19. Februar 2014 bietet das Musikhaus Müller in Daun–Pützborn einen Workshop für LehrerInnen zum Thema Bläserklasse an. Das Schulmusik-Konzept der Bläserklasse hat sich an vielen Schulen erfolgreich etabliert. Dabei gleicht keine Bläserklasse der anderen. An diesem Punkt setzt der Workshop an und stellt die Diskussion um das Konzept sowie seine Entwicklung in den ersten drei Jahren in den Mittelpunkt.

Als Gesprächspartner für Fragen rund um die Bläserklassen sind Manfred Höger, Musiklehrer und Bläserklassen-Leiter an der IGS Polch und Gernot Breitschuh von Yamaha Music eingeladen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Zur Anmeldung geht es hier entlang.

Didacta 2014

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Im März ist es wieder so weit: Die Bildungsmesse didacta öffnet vom 25.03. 2014 bis 29.03.2014 ihre Pforten. Mit einem umfangreichen Seminar- und Fortbildungsprogramm für LehrerInnen und Fachkräfte in KiTa und Grundschule, zahlreichen Workshops und Seminaren und Angeboten von mehr als 900 Ausstellern bietet die didacta einen umfassenden Überblick über bildungsrelevante Themen. Die größte, internationale Bildungsmesse findet 2014 zum achten Mal in Stuttgart statt.

Musikpädagogik: Berufsbegleitende Ausbildung

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Ab 2014 bietet die Akademie für Musikpädagogische Ausbildung Baden-Württemberg wieder berufs-begleitende Ausbildungen an. Drei Themenfelder bilden den Schwerpunkt: „Frühkindliche Bildung“, „Musik mit Senioren“und „Klassenmusizieren“.

Mit dem Modulen „Singen, Bewegen, Musizieren – Musik und Kindheit“ sowie “ Frühkindliche Bildung U3 – Musik und Bewegung für die Kleinsten“ bildet die Akademie Musikpädagogische Fachkräfte aus, die mit Kindern zwischen null und sechs Jahren arbeiten wollen.  Der Lehrgang „Musikgeragogik – Musik und Aktivierung im Alter“  ist ebenfalls eine berufsbegleitende Ausbildung für die musikpädagogische Arbeit mit Senioren und Hochbetagten. Absolventen erreichen damit den Abschluss als „Musikpädagogische Fachkraft „Musikgeragogik“. Für den Schwerpunkt „Klassenmusizieren“ stehen zwei Ausbildungen auf dem Akademie-Programm: „Rhythmus – Trommeln und Stimme“ mit dem Abschluss als „Fachkraft Rhythmuspädagogik“ und „Bandcoaching – Schulband als Unterricht“. Weitere Information gibt es unter Telefon 073 81 – 50 10 96, via Mail: d.leichtle@kultur33.de oder auf der Website: www.kultur33.de

Wolfgang Hering: Ohne die Reisen wäre ich in der typisch deutschen 4/4 Takt-Dur-Harmonik geblieben

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Wolfgang Hering, Kinderliedermacher, singt nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern reist regelmäßig im Auftrag des Goethe-Instituts ins Ausland, um mit Kindern zu musizieren und Pädagogen zu unterrichten. Auftakte.de sprach mit dem Liedermacher über die Besonderheiten ausländischer Schulen, Spracherwerb durch Musik und die Begeisterungsfähigkeit der Kinder. 

Auftakte: Seit wann besteht die Kooperation mit den Deutschen Schulen im Ausland und wie ist sie entstanden?

Wolfgang Hering: Mitte der 90er Jahre bin ich aus dem Fremdsprachen-Bereich des Goethe-Instituts in München angesprochen worden. Der Anlass bestand darin, dass sich unsere neu geschriebenen bzw. auch traditionellen Kinderlieder gut für Deutsch als Fremdsprache eignen würden, weil sie meist mit einem Bewegungsablauf verbunden sind. Viele Stücke vom Trio Kunterbunt hatten Einzug in Schulliederbücher und im Kindergartenbereich gefunden. Ich achte ja auch in meiner Liedermachertätigkeit immer mehr darauf, dass in den Texten korrektes Deutsch verwendet wird, und dass die Silbenverteilung einheitlich ist. Ich wurde danach eingeladen im Rahmen von Konzerten für Kinder und Fortbildungen einige Deutsche Schulen im Ausland zu besuchen. Seit dieser Zeit habe ich ca. 20 deutsche Schulen in Europa, in Mittel- und Südamerika, im Nahen Osten sowie Zentralasien bereist.

In Argentinien geht die Post ab!

Auftakte: Wie alt sind die Kinder, die an den jeweiligen Projekten teilnehmen? Ist es immer eine Altersstufe oder von Schule zu Schule verschieden?

Hering: Das ist ganz unterschiedlich. Fast alle deutschen Schulen haben als Einstieg einen Kindergarten. Dort lernen die Kinder auch die deutsche Sprache. Es geht also mit ca. drei Jahren los und endet in der Grundstufe mit ca. 11 bis 12jährigen. Da wähle ich dann ganz unterschiedliche Stücke aus. Bei den Kleinen ist es eher bewegungsorientiert und bei den Größeren sind die Titel rhythmischer und poppiger bearbeitet.

Auftakte: Wie sieht ein klassischer Projekttag aus?

Hering: Ich bereite mit Kindergruppen bzw. Klassen ein Konzert vor, zu dem dann die Eltern eingeladen werden. Aus einem Pool von zahlreichen Liedern suchen sich die Kinder ein Lied aus. Meist kommt noch ein gemeinsames Begrüßungs- und Abschiedslied hinzu. Die Kinder bringen eigene Ideen zur Gestaltung und Choreografie ein.

Auftakte: Wie reagieren die Kinder auf Ihre Musik? Wie schnell springt der Funke über?

Hering: Besonders in Mittel- und Südamerika sind die Kinder sehr begeisterungsfähig. Obwohl manchmal die technischen Bedingungen nicht optimal sind, machen die Kinder gerne mit und gestalten mit viel Eifer ihre Stücke auf der Bühne. Es wird deutlich, dass Deutschland ein eher kopflastiges Land ist. Rhythmen und Tanz spielen in diesen Ländern im Alltag eine viel größere Rolle als bei uns.

Deutschland ist ein kopflastiges Land

Auftakte: Wo liegt der Schwerpunkt bei den Lehrer-Fortbildungen? Werden diese an jeder von Ihnen besuchten Schule angeboten?

Hering: Musik und Bewegungsangebote unterstützen den Spracherwerb, erhöhen die Motivation der Lernenden und ermöglichen ein spielerisches Lernen. Einfache Lieder und Kinderverse eignen sich hervorragend zum Einsatz im DaF-Unterricht („Deutsch als Fremdsprache“). Wenn dann zusätzlich noch Spiel- und Bewegungsanregungen hinzukommen, gelingt es, die fremde Sprache lebendig zu erleben. Besonders hilfreich sind dabei rhythmisierte Texte. Oft bleibt dann dieses Erlernte besser im Gedächtnis haften. Die einfachen Kinderlieder und Musikspiele mit dem reduzierten Wortschatz beleben den Unterricht. Insbesondere im Kindergarten und in der Grundschule sind Musik und Bewegung für Kinder sehr wichtig. Bewegungslieder bieten sich an, diese Bedürfnisse nach szenischem Ausdruck aufzugreifen und sie in den pädagogischen Prozess zu integrieren. Nebenbei stellt sich mit dieser Thematik auch deutsche Kultur dar mit den Möglichkeiten des interkulturellen Austausches. Das ist eine Bereicherung für die Lehrwerke mit denen üblicherweise Deutsch gelernt wird.

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4. Kinderliederkongress in Hamburg

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Wenn hoch im Norden „Anne Kaffeekanne“, „Stups der Osterhase“ und der „Popel“ über Toleranz diskutieren, kann das nur einen Grund haben: Vom 27. bis 29. September ist Hamburg die Hauptstadt des Kinderliedes!

Fredrik Vahle, Rolf Zuckowski, Wolfgang Hering und Gerhard Schöne sind nur vier der vielen Künstler, die sich am letzten Septemberwochenende in Hamburg treffen. Zum 4. Kinderliedkongress werden Liedautoren und -interpreten, aber auch Journalisten, Pädagogen, Erzieher und Vertreter der Musikindustrie aus dem ganzen deutschsprachigen Raum anreisen. An den drei Kongresstagen wird viel gesungen, aber auch diskutiert. Themen wie das neue Urheberrecht oder veränderte Hörgewohnheiten in Zeiten des Internets stehen dann im Zentrum des Interesses.

Seelenproviant und Kraftfutter: Alle Kinder singen!

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Rund 4000 Kinder haben vom 13. bis 16. Mai 2013 in Lippstadt am Festival „Alle Kinder singen!“ teilgenommen. Das von Kinderliedermacher Reinhard Horn und dem Kontakte-Musikverlag organisierte Event begeisterte große und kleine ZuhörerInnen und vor allem die mitwirkenden Kinder. Die Kindergarten- und Grundschulkinder hatten drei Lieder vorbereitet, die sie zusammen in einem großen Chor auf die Bühne brachten. In insgesamt sieben Mitmachkonzerten erlebten die Kinder darüber hinaus Spaß an Musik, Tanz und genossen das gemeinsame Musizieren.

Gut 900 Besucherinnen und Besucher erlebten die Fachvorträge, die die Veranstaltung „Alle Kinder singen!“ begleiteten und nahmen viele neue Impulse mit nach Haus. Ob der „Lustvolle Umgang mit Sprache“ (Prof. Dr. Renate Zimmer), „Singen als Kraftfutter“ (Reinhard Horn) oder „Seelenproviant für Kinder“ (Prof. Dr. Armin Krenz): Frühkindliche Bildung mit Musik stand im Mittelpunkt der viertägigen Veranstaltungsreihe.