4. Kinderliederkongress in Hamburg

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Wenn hoch im Norden „Anne Kaffeekanne“, „Stups der Osterhase“ und der „Popel“ über Toleranz diskutieren, kann das nur einen Grund haben: Vom 27. bis 29. September ist Hamburg die Hauptstadt des Kinderliedes!

Fredrik Vahle, Rolf Zuckowski, Wolfgang Hering und Gerhard Schöne sind nur vier der vielen Künstler, die sich am letzten Septemberwochenende in Hamburg treffen. Zum 4. Kinderliedkongress werden Liedautoren und -interpreten, aber auch Journalisten, Pädagogen, Erzieher und Vertreter der Musikindustrie aus dem ganzen deutschsprachigen Raum anreisen. An den drei Kongresstagen wird viel gesungen, aber auch diskutiert. Themen wie das neue Urheberrecht oder veränderte Hörgewohnheiten in Zeiten des Internets stehen dann im Zentrum des Interesses.
Die Kongressteilnehmer werden sich vor allem mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auseindersetzen. Kinder – „Lebensanfänger“ – erfahren Lyrik und Musik zuerst durch Kinderlieder. Spannende Inhalte von Seminaren und Symposien sind neben vielen anderen: „Kinderlieder aus den verschiedensten Kulturen“, „Lieder über Trauer“ sowie „Lieder mit Gebärden für gehörlose oder schwerhörige Kinder“. Der Kongress knüpft an das Schwerpunktthema „Toleranz“ an, das die evangelische Kirche für 2013 in Vorbereitung des Reformationsjubiläums ausgerufen hat.
Dieses Thema ist auch Inhalt des Kinderliedwettbewerbs im Vorfeld der Tagung. Künstler aus dem ganzen deutschsprachigen Raum schicken derzeit ihre besten Lieder zum Thema „Toleranz“ nach Hamburg. Die von der Jury ausgewählten Beiträge werden auf dem bundesweit im Radio ausgestrahlten Eröffnungskonzert des Kongresses vorgestellt.
Zum Programm des Kinderliederkongresses geht es hier entlang.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite.

 

 

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