Musikfernsehen für Vorschulkinder: Tamusiland

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Kooperation: Programmdirektor Carsten Göttel (Super RTL), Kinderliedermacher Detlev Jöcker und Geschäftsführer Claude Schmit (Super RTL) von links nach rechts. Copyright: Super RTLMit singen und tanzen in den neuen Tag: Morgens um zehn vor sieben lädt das Tamusiland Kinder im Vorschulalter zum Fernsehen ein. Und wenn die Kinder ab dem 13.September 2010 Lieder wie „Ich bin der kleine Wetterfrosch“ oder „Das sind meine Hände“ trällern, wenn sie Kindergarten  oder Musikgruppe erreichen, dann wissen Musikpädagogen und Erzieher jetzt Bescheid. Kinderliedermacher Detlef Jöcker und der Sender Super RTL haben gemeinsam das Musikformat Tamusiland für das Vorschulprogramm Toggolino entwickelt (Auftakte.de berichtete). Die Musik-Tanzclips erzählen Geschichten aus der Erlebniswelt von Kindergartenkindern und Vorschülern. Ebenso wie beim erfolgreichen Format  JoNaLu (KiKa), das im April dieses Jahres startete, sollen die kleinen Zuschauer zum Tanzen, Singen und Mitmachen aufgefordert werden. Weitere Informationen zu Inhalt und Ausrichtung von Tamusiland im Interview mit DetlevJöcker.

Auftakte.de:  Herr Jöcker, wie wichtig ist singen für Kinder? Mit Detlev Jöcker ins Tamusiland

Detlev Jöcker: Wenn Kinder singen, bewegen sie sich auch. Das fördert kreativ und ganzheitlich ihre Persönlichkeitsentwicklung. Der Sprachsatz wird erweitert, die Intelligenz gefördert, die Konzentrationsfähigkeit gestärkt und die Bewegungskoordination unterstützt. Darüber hinaus fördert Singen soziales Verhalten, baut Aggressionen ab, regt die Fantasie an und macht einfach nur gute Laune.

Auftakte.de: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Super RTL?

Jöcker: Super RTL hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, für das Vorschulprogramm ein TV-Format zu entwickeln, das Kinder zum Singen und Bewegen animiert. Schon beim ersten Gespräch in Köln spürte ich, dass sich die Ideen von Super RTL mit meinen Vorstellungen von spielerischer, pädagogisch anspruchsvoller Kinderunterhaltung deckten. Die gemeinsame Begeisterung für das Thema ist auf alle Beteiligten der Produktion übergesprungen. Das Resultat kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Man spürt, hört und sieht, mit was für einer Freude, Kompetenz und Engagement gearbeitet wurde.

Auftakte.de: Was ist das Besondere an der Arbeit mit und für Kinder?

Jöcker: Kinder sind ein anspruchsvolles Publikum. Sie brauchen ihre eigenen Lieder, in deren Melodien sich ihre Erfahrungen und alltäglichen Freuden wiederfinden. Wenn ich die kindliche Freude und Resonanz spüre, weiß ich, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe.

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